Reiseveranstalter wie Djoser freuen sich auf günstige Saison

© ines saraiva
Auch wenn der Reiseveranstalter Djoser selbst keine Skireisen in die Schweiz anbietet: Für die Reisebranche ist die aktuelle Ankündigung der Schweizer Notenbank eine positive Überraschung. Denn der Skiurlaub wird nach einigen preislichen Höhenflügen in den letzten Jahren in der kommenden Saison endlich wieder günstiger.
Die Schweiz plant, den Franken mit einem festen Wechselkurs an den Euro zu koppeln. Grund ist, dass die Währung des reichen Alpenlandes seit Beginn der Schuldenkrise einen Höhenflug erlebt hat. Dies hat zum einen Schweizer Waren wie Käse erheblich verteuert und zum anderen auch touristische Angebote wie Skihütten und Skipässe weniger erschwinglich gemacht. Dementsprechend rückläufig waren die Skiurlaub Zahlen im sonst so beliebten Urlaubsland.
Dem will man nun mit der genannten Idee entgegen steuern. Die geplante Regelung soll dafür sorgen, einen dauerhaften Kurs von mindestens 1,20 Franken pro Euro erreichen zu können. Übrigens: Dies passiert nicht zum ersten Mal. In den 1970er Jahren hatte die Schweiz ihre Währung aufgrund der Ölkrise schon einmal drücken müssen.
16

